Kraftfahrzeugprüfung

Intelligente Kleingeräte erschließen neue Anwendungsfelder

Moderne Autos werden immer schneller, leichter, zuverlässiger und sicherer. Das ist inzwischen schon selbstverständlich geworden. Wir denken nicht mehr darüber nach. Besonders die Sicherheit spielt aber eine große Rolle, und sei es nur im Hintergrund: Es geht um hohe materielle Werte, viel mehr aber noch um Menschenleben - und die sind letztlich unbezahlbar.

Hier setzt die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung an. Mit elektromagnetischen Prüfverfahren, speziell mit der Wirbelstromprüfung, kann nachgeprüft werden, ob Sicherheitsteile in Kraftfahrzeugen Schäden aufweisen, die zu folgenschweren Unfällen führen könnten. Besonders kritisch wäre das bei Fahrwerk, Lenkung oder Bremsen.

Leider ist die Überprüfung auf Schäden nicht immer ganz einfach: Die fraglichen Teile haben oft eine komplexe Bauform oder sind an schwer zugänglichen Stellen im Fahrzeug eingebaut. Das erschwert die Prüfung sehr. Gerade hier hat jedoch Rohmann angesetzt und mit einem neuen intelligenten Kleingerät Pionierarbeit geleistet. Es wurde speziell für die Überprüfung beschädigter Lenkungsteile von Kraftfahrzeugen entwickelt, ist darüber hinaus aber für eine Vielzahl anderer Aufgaben geeignet.

Der wesentliche Fortschritt des Gerätes liegt darin, dass es eine neuartige Bedienerführung mit Symbolen und einfach verständlichen Texten benutzt, die vom Bediener keinerlei Fachkenntnis verlangen. Außerdem ist es gegen jegliche Art von Fehlbedienung geschützt. Selbst ein sehr unerfahrener Prüfer, im Extremfall auch ein "Laie in zerstörungsfreier Werkstoffprüfung" kann mit dem Gerät zuverlässig prüfen und eine eindeutige Aussage machen, ob das betreffende Bauteil Schäden aufweist oder nicht.