Oberflächen-Prüfung von Tiefziehhülsen
In Diesel- und Benzineinspritzsystemen kommen hochpräzise Tiefziehkomponenten zum Einsatz. Diese Kappen und Hülsen sind auch schon bei Wandstärken ab 0,4 mm sehr hohen Drücken ausgesetzt und müssen riss frei sein. Die Aufgabenstellung lautet daher meist: 100 % Rissprüfung.
Prüfbereiche:
Alle zylindrischen Außenflächen sowie Flansch-, Schulter- oder Kappenbereiche
Lösung:
Je nach Aufgabenstellung kommen horizontale oder vertikale Rundtakttische zum Einsatz. Die Prüfteile werden als Schüttgut zugeführt und auf rotierende Wechselträger gesetzt. Je nach erforderlicher Taktzeit werden an bis zu 8 Prüfstationen hochauflösende Sensoren an den zylindrischen Oberflächen entlang geführt. Fest positionierte Sensoren prüfen Schulter- Kappen- oder Flanschbereiche. Die Teile drehen dabei mit über 1.000 U/min. Der Sensorabstand beträgt 0,1 mm.
Sensor:
Multidifferenz
Fehlergröße:
Risse ab 60 µm Tiefe
Taktzeit:
Je nach Anlagenkonzept 50 bis 140 Teile/min
Diese Aufgabenstellung ist systemintegriert kombinierbar mit der Überwachung einer korrekten Wärmebehandlung und der Prüfung auf Materialverwechslung.
SENSORDATEN
Anwendung: Rissprüfung an drehsymetrischen Teilen
Spulensystem: Multidifferenz
Frequenzbereich: 500 kHz bis 5 MHz
Aktiver Bereich: 3 mm
Eindringtiefe: gering
Technische Daten: Metallgehäuse, manipulatortauglich, ø 11 h 9,
Anschluss: 4 pol. Fischer
Geräte: ELOTEST IS, PL1, PL.E, PL500
Bestelldaten: Auf Anfrage